Enterprise 2.0 mit einer Strategie zu einer olympiareifen Organisation


Dieser Beitrag erschien ähnlich zuerst auf  „Zyncro – Das Enterprise 2.0 Blog“ und hat an Aktualität nichts verloren.

Im Gegenteil, es fehlt immer noch eine ganzheitliche Strategie. Um die notwendige Unternehmensstabilität für zukünftige Herausforderungen auch im Rahmen der Digitalisierung zu meistern, reichen nur punktuelle Lösungen einfach nicht aus.

Visionen und Ziele setzen,  ist ein wesentliches Merkmal von SpitzensportlerInnen  die e20_enterprise20an einer Olympiade teilnehmen. Die SportlerInnen sehen schon im Vorfeld, wie sie auf das Podest steigen und eine der begehrten Medaillen erhalten, um den jubelnden Zuschauern im Stadion zu winken.

Die Ziele sind visualisiert, die Leidenschaft bzw. das Feuer ist entfacht und mit einer ordentlichen Portion an Motivation kann der Weg in Richtung Siegespodest beschritten werden.

Visionen, Ziele, kontinuierliche Verbesserung, Nachhaltigkeit und Durchhaltevermögen, sind ebenfalls Disziplinen die nicht nur zum Erfolg bei der Olympiade führen, sondern auch bei Enterprise 2.0 Vorhaben.

Eine strukturierte Methode mit den genannten Elementen, die die kontinuierliche Verbesserung im Fokus hat, beschreibt das Continual Service Improvement (CSI) Modell. Diese Vorgehensweise leitet Handlungsschritte aus dem PLAN-DO-CHECK-ACT Cycle von Deming ab und ist auch ein Schwerpunkt in der IT Service Management Welt.

Trifft auch mein Blog Slogan „Social Media meets IT Service Management“.

Kontinuität und Nachhaltigkeit prägt dieses Modell, was sicherlich bei Enterprise 2.0 Unternehmensausrichtungen ebenso eine wesentliche Rolle spielt.

E20-Integration-planung

Grafik  des CSI Modell (Quelle OGC Literatur) ebenso verwendbar für Enterprise 2.0 und Co.

Die einzelnen Aspekte, sollten natürlich genau im Zusammenhang mit den individuellen Unternehmensanforderungen betrachtet werden.

Phase 1- Was ist die Vision ?
Sind die Visionen klar definiert, dann ist auch bekannt wo die Reise hingehen soll. Klingt einfach, ist es aber leider nicht immer, denn Visionen sind erst einmal nicht so wirklich greifbar.
Visionen müssen klar und mit Leidenschaft an die Zielgruppen kommuniziert werden. Hier zählt auch das Thema nachhaltige Kommunikation, also nicht eine E-Mail an alle und gut ist.
Change Management spielt dabei einen zentralen Punkt zur zielgericheten Begleitung der Veränderung.

Der Olympiateilnehmer sieht sich in der Phase schon auf dem Treppchen und ist entsprechend motiviert 🙂

Phase 2 – Wo stehen wir? Zeit für die Inventur!

Ein wesentlicher Aspekt, da dieser die Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte enthält! Die Bestandsaufnahme um den Ist Zustand zu ermitteln, was sehr viel mit Hausaufgaben zu tun hat. Das wird ZEIT in Anspruch nehmen aber es zahlt sich aus. Nur so können auch Messwerte zu Grunde gelegt werden, um eine Verbesserung herbeizuführen.

Der Olympiateilnehmer wird seine Zeiten stetig vergleichen und am Anfang vielleicht feststellen, dass noch Verbesserungen erforderlich sind, um überhaupt an der Olympiade teilnehmen zu können.


Eine SWOT Analyse zur Analyse der derzeitigen Situation, kann dabei gut zum Einsatz kommen.
 Weitere Info’s zur SWOT Analyse ist auf Wikipedia hier zu finden.

Phase 3- Wo wollen wir hin?

Super wichtig! Konkrete Ziele setzen. Nur Standard Kennzahlen zu ROI oder Kostensenkung definieren, werden die Mitarbeiter nicht motivieren.

Erreichbare Ziele setzen (SMART),ausgerichtet an der Vision und an die Zielgruppen klar und deutlich kommunizieren. Gerade bei Unternehmen die dezentral organisiert sind, kann eine gute Vernetzung helfen.
Die Vorstellung einer Roadmap, d.h. aufzeigen wo die Reise hingehen soll und welcher Zeitraum veranschlagt wird ist als Strategievorgabe für alle Mitarbeiter wichtig.
Mitarbeiter sollten sich fragen können ob das was sie gerade tun auch dem übergeordneten Ziel entspricht.
Das kostet Ausdauer und viel Kraft aber es wird sich lohnen. 

Der Olympiateilnehmer, setzt sich ebenfalls Etappenziele und verliert nie dabei die Vision aus den Augen.

Phase 4 – Wie kommen wir dorthin?

Die richtigen Maßnahmen und Aktivitäten ausgerichtet an den Unternehmenszielen definieren. Rollen und Verantwortlichkeiten sollten in dieser Phase festgelegt werden. Hier spielt auch die Kreativität eine wesentliche Rolle um Aktivitäten gezielt durchführen zu können. Viele Methoden der Vergangenheit werden nicht funktionieren.

Der Olympiateilnehmer wird hier seine Trainings Abläufe abstimmen.

Phase 5 – Ziel erreicht? Es ist Zeit für eine Überprüfung ob der Kurs stimmt.

Das Überprüfen durch Messungen z.B. IST mit Sollwerten vergleichen. Was natürlich nicht immer einfach ist. Verschiedene Kennzahlen müssen zusammen einen Sinn ergeben, z.B. wie ist die Teilnahme /Aktivität / Interaktion im Social Intranet, Blog- oder WIKI etc. im Vergleich zu Monat x gestiegen / gesunken? Hinzu kommt natürlich das Thema Mitarbeiter Motivation und Co.

Da haben es die SportlerInnen etwas einfacher, wenn es darum geht Kennzahlen zu vergleichen.

Phase 6 – Wie erhalten wir die Dynamik?

Das Level halten und kontinuierlich verbessern um das große Ziel zu erreichen. Das bedingt einiges, wie Durchhaltevermögen, Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, Multiplikatoren weiter ausbilden und motivieren, sowie vieles mehr.

Alle Beteiligten, meint Stakeholder Mangement auf allen Ebenen. Also Kommunikation, Kommunikation und nochmals Kommunikation!

Klingt nicht gerade nach einem Leitfaden für einer Revolution oder? Vielmehr nach einem strukturiertem Ansatz der eine mögliche stabile Evolution unterstützt. Was nicht heissen soll, dass gewissse revoltutionäre Taktiken keinen Sinn machen.

piratesChange Piraten muss es auf jeden Fall geben, um die starren Silos zu durchbrechen und somit die Veränderung voran zu treiben.
Die engagierten Change Agents, benötigen dafür eine öffentliche Top Down Rückendeckung. Das Thema Unternehmenskultur und Change Management stehen dabei im besonderen Zusammenhang, da die Arbeitsorganisation sich verändern wird.
Damit wird klar, dass es nicht nur ein IT Thema ist, sondern auch die Personalabteilung stark herausfordert.

Ergänzend dazu auch der Blogartikel „The Power of Peoplehier.

So be Happy and do the Change 🙂

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