Aktuelle Studie zur Enterprise 2.0 Entwicklung – Schwachpunkt Strategie


Enterprise 2.0 sorgt mit modernen Methoden in vielerlei Hinsicht für eine zukunftsfähige Stabilisierung in den Unternehmen. Das basiert auf einen ganzheitlichen und langangelegten Ansatz mit dem Fokus „Mensch“. Denn es geht in erster Linie um eine Veränderung der Arbeitsorganisation die starken Einfluss auf die Unternehmenskultur hat.

Allerdings hängt das Damokles Schwert der Digitalisierung längst über viele Unternehmen. Diesen Druck beantworten einige Unternehmen mit taktischen Re-Organisation‘s Aktivitäten, ungefähr so als wenn im Boot Löcher sind und jeder Mitarbeiter einen Eimer erhält um das Wasser heraus zu schöpfen.

DSchacha ist keine Zeit für langfristige Konzepte oder Strategien. Tja, aber eben das ist für eine erfolgreiche Enterprise 2.0 Umsetzung erforderlich. Zeit! By the way „Keine Zeit ist immer“. Und ein Verharren in traditionellen Strukturen hält nur, solange die Portokasse diesen Zustand noch deckeln kann.

Das Enterprise 2.0 weit über die Technologie hinaus geht, wird in folgender Studie ebenfalls verdeutlicht. Nichtsdestotrotz ist ein cleverer Einsatz moderner Technologien wichtig, um die Veränderung der Arbeitswelt intelligent zu unterstützen.

Im Folgenden sind einige interessante Informationen der Enterprise 2.0 Studie zu entnehmen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Prof.Dr.Thorsten Petry für die Bereitstellung dieser aktuellen Studie.

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Viele Bausteine von Enterprise 2.0 sind nicht neu, sodass viele Unternehmen aus den vollen schöpfen könnten. Ein Kernelement sind die Menschen in den Unternehmen, die die Kultur prägen und letztlich den Erfolg und Misserfolg von Enterprise 2.0 Vorhaben bestimmen.

Insbesondere zukünftige Generationen erwarten ein Enterprise 2.0 Umfeld.
Dazu ein  Beitrag von Doubleyuu: Digital LeadershipFührung der jungen Generation Z

Startup’s nutzen gleich den Vorteil moderner Technologien und einige sind zumindest auf diesem Gebiet den traditionellen Unternehmen viele Schritte voraus. Ob die Unternehmenskultur tatsächlich eines Enterprise 2.0 würdig ist, müssen die energiegeladenen Business Flitzer erst noch beweisen.

Einfach mal MACHEN lt. die Devise, da wird Facebook, Whatsapp, GoogleDocs etc. mit einer Selbstverständlichkeit unternehmensweit genutzt und nicht lange über die Toolfrage diskutiert. In größeren Unternehmen gleicht die Toolfrage schon mal einem Bandenkrieg und raubt Zeit die ja eigentlich nicht da ist 😉

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heldAchtung Lieblingsthema Tools 🙂

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Wer jetzt glaubt einfach mal Sharepoint zu installieren und hoffen, dass alles ohne Gesamtstrategie und nur im Rahmen eines IT Rollouts klappt, der irrt. Denn die bloße Installation von Software bringt nix und das wurde mindestens schon mehr als 1000-mal bewiesen…

Nicht nur die IT Abteilung, sondern auch HR (Personal), BR, Sicherheit etc.. sind Teil des Orchester’s (Stakeholder Management auf allen Ebenen ist angesagt).

 Technologie spielt natürlich eine wesentliche Rolle, was im Übrigen schon immer so war (Hallo Digitalisierung). Nur der Mensch muss das auch verstehen und das braucht eine vernünftige Erklärung und Nachhaltigkeit. Jegliche Deckmantel Aktion, wird allerdings durch Nichtnutzung und Bekanntmachung in den Sozialen Medien abgestraft.

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„Verbesserungs Management findet in Echtzeit statt“.

Hier heißt es ganz klar entdecke die Möglichkeiten und keine Angst vor Neuem.  Die Reise von Enterprise 2.0 führt zu einer lernenden Organisation die Fehler erlaubt, welche allerdings kein Allheilmittel für bereits krankende Unternehmen ist.

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„Als Unternehmen muss man sich immer mit Risiken beschäftigen, die es gilt abzuwägen.“

Datensicherheit ist ein wichtiges Thema, was aber nicht einseitig, je nach Unternehmensabteilungshoheit, geführt werden darf. Die Lösung für Probleme mit der Datensichert alleine der IT Abteilung zu überlassen, wird ebenfalls scheitern.
Stichwort: Schatten IT. Hier ist ein unternehmensweites Vorgehen, mit verschiedenen Abteilungen und Aufklärungskampagnen  gefordert.

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Die bloße Leidenschaft von motivierten Change Agents und die Durchführung von Bottom Up Pilotprojekten, ohne eine öffentliche Top Down Rückendeckung reicht nicht aus.

Wenn Enterprise 2.0 von Top Down gewollt und unterstützt wird, dann ist es einfacher eine Initialisierungsmethode zu finden. Das Thema Stakeholder Management auf allen Ebenen, sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden.

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Die Herausforderungen gehen schon lange über die alleinige IT- und Marketing Abteilungskompetenz hinaus.  Insbesondere dann, wenn IT Abteilungen noch als Verwalter im Old School Modus unterwegs sind und technologische Entwicklungen sich vom Anwender erzählen und erklären lassen müssen.

Auch proaktive IT Abteilungen als Gestalter, werden es ohne zielführende Kooperationen im Unternehmen schwer haben. Enterprise 2.0 bedeutet einen arbeitsorganisatorischen und kulturellen Wandel, d.h. die Menschen in ihren Arbeitsprozessen sind in erster Linie betroffen.
Und was liegt da näher, dass die Mitarbeit bzw. die Steuerungshoheit einer Enterprise 2.0 Strategie von der Personalabteilung übernommen wird. Stichwort: Change Management. Hier kann sich dann eine proaktive HR deutlich von gewöhnlichen Personalfassaden mit dem Ziel eines Sensenmanns entsprechend distanzieren.

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Die Studie wird freundlicherweise auf der Webseite von Feelgood at Work als Download zur Verfügung gestellt.

In diesem Zusammenhang sind folgende Beiträge zu empfehlen:

Nach dem Motto „Think Big start small“ können gezielt Elemente, eingebettet in einer Strategie,  aus dem Enterprise 2.0 Werkzeugkoffer eingesetzt werden. Alleine das Thema Innovation bietet dabei sehr viel  an Entwicklungspotential.

Was spricht eigentlich dagegen, dass alle Mitarbeiter vernetzt sind und sich hierarchiefrei austauschen können?“

#Silos aus und #Vernetzung an

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