Digital Leadership – Entwicklungsarbeit in der Unternehmenskultur

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Jede gute Geschichte hat es verdient ausgeschmückt zu werden.  Bezogen auf das Buch „Digital LeadershipErfolgreiches Führen in Zeiten der Digital Economy“, trifft  damit das Zitat von Gandalf aus dem Hobbit auch gut zu.

Da das Buch über viele interessante Geschichten bzw. Fallstudien verfügt, verteile ich diverse Themen auf die nächsten Blogbeiträge und zoome in dem ein oder anderen Kapitel hinein.

Im Rahmen des digitalen Wandels zählen Begriffe, wie Digital Leadership und Enterprise 2.0  zu einer modernen Entwicklung der Betriebsorganisation. Und bildet somit eine langangelegte Investition, die sich in dynamischen Zeiten des digitalen Wandels auszahlen wird. Beide Aspekte sind nicht neu aber enorm wichtig für eine interne Stabilität. Stetige Veränderung durch technische Treiber gab es schon immer und sind auch weiterhin nicht aufzuhalten z.B. Elektro Autos, 3-D Druck, Virtual Reality, etc. Ein Blick in Gartner’s Glaskugel🙂

Der Blick in Gartner's Glaskugel

Für Verwalter im Bequemlichkeitsmodus sieht das alles nach Revolution aus. Ist es doch vielmehr ein stetiger Entwicklungsprozess der aufgrund von technischen Innovationen eine rasante Schnelligkeit erfährt. Die Schonzeit ist vorbei. Das Internet ist nun so gut wie für jeden verfügbar und lässt jegliche Geschäftsmodelle zu. Das war ja vor einigen Jahren noch nicht so. Im Bequemlichkeitsmodus einiger Unternehmen wurden Modelle, wie z.B. Streaming Portale müde belächelt. Lieber verhindern und im Oldschool Modus weitermachen, ist ja scheinbar einfacher.

In diesem Kontext passt der Hinweis zur Bitkom Studie „8 von 10 Unternehmen nutzen noch das Medium FAX“.  Hier geht es zur Bitkom Studie [Klick hier].

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Wer die stetige Veränderung ignoriert , der hört in der Strömung der Entwicklung mit dem Rudern auf und treibt zurück. Und das passiert gerade.

Auch gab es schon immer Bestrebungen den Faktor Humankapital im Fokus zu stellen. Allerdings in vielen Fällen entsprach es nur einen Deckmantel. Viele Bücher mit Bezug auf Change Management a la Kotter und Co. wurden darüber verfasst. Dennoch angenommen wurde davon scheinbar nur wenig. Zu langfristig angelegte Konzepte, keine Geduld, kein sichtbarer ROI, kein Need for Change etc….

Führung war aufgrund der Ignoranz von modernen Methoden und des hohen Bestands an Tafelsilber, in der Vergangenheit vielleicht einfacher aber nicht erfolgreicher. Viele Aspekte wurden einfach ausgehalten und Blockaden nicht gelöst, sondern vielmehr der Abteilungs-SILO-Bau gefördert.

Die regelmäßigen Ergebnisse der Gulpstudie [Klick] zeigen klar auf, wo wir damit gelandet sind. Der größte Teil der Mitarbeiter in den Unternehmen macht Dienst nach Vorschrift und ist drei Mausklicks vom nächsten Job nur entfernt.

Will man das ändern, dann ist eine offene Unternehmenskultur mit Einfühlungsvermögen erforderlich, um aus Mitarbeiter motivierte Unternehmensbotschafter zu machen.  Aber Empathie in vielen technisch geprägten Führungsetagen ist vielerorts  Mangelware. Stichwort: EQ [Emotionale Intelligenz]  Keine guten Voraussetzungen für ein mitarbeiterzentriertes Betriebssystem (Siehe Buch Beispiel „Digital Leadership“ – Führung 2.0 – Neues mitarbeiterzentriertes Betriebssystem).

Zeit für ein ehrlichen Healthcheck der Betriebsorganisation. Ein besseres Beispiel  für Unternehmensbotschafter, als die Nationalelf von Island gibt es nicht. INNEN und AUSSEN im Einklang. Da ist alles möglich! Mit einer vergleichbaren Sogkraft ist das Unternehmen Zappos  unterwegs. Beispiel Happiness and Feelgood

In diesem Zusammenhang sind mitarbeiterorientierte Ansätze gefragt, um die Herausforderungen der Zukunft im stetigen Veränderungsprozess zu meistern.

Das Buch „Digital Leadership – Erfolgreiches Führen in Zeiten der Digital IMG_2393Economy“ gibt dazu Auskunft. Die bekannten und praxiserfahrenen Autoren beschreiben die relevanten Bausteine, wie erfolgreiche Entwicklungsarbeit in der Unternehmenskultur aussehen kann.  Die Kapitel spiegeln interessante Erfahrungsberichte der Autoren wider und zeigen, im Rahmen der „Digitalen Transformation“ mit dem Fokus Mensch, dabei umsetzbare Wege auf.  Dabei gilt der Konsens eine stabile Betriebsorganisation für die Zukunft aufzubauen.

Eine „One Size Fit All“ Lösung wird es dabei allerdings nicht geben, was als durchgehender Hinweis klar von den Autoren unterstrichen wird. Es geht auch nicht um richtig oder falsch, denn jedes Unternehmen ist individuell zu betrachten und muss den passenden Weg für sich finden.

Der Einsatz moderner Technologie spielt auch eine Rolle. Aber die Technik hat nur die Aufgabe die Arbeitsprozesse effizient zu unterstützen und nicht vorzugeben. Dazu ein Blogbeitrag mit BuchempfehlungEinsatz von Web 2.0 Technologien im Unternehmen im Rahmen von Enterprise 2.0

Eine Bündelung vieler Impulse und Fallbeispiele, wie z.B. das Guide Konzept der Continental AG, der Ausbildungsgang zum Community Manager bei Bosch, der Haufe-Quadrant (Mitarbeiterzentriertes Betriebssystem) oder die Digitalisierung bei der Axel Springer SE, werden an konkreten Beispielen beschrieben. Insbesondere wenn diese Themen vernetzt betrachtet werden, stellt man schnell fest um welchen Themenkomplex  es sich dabei handelt.

Anstatt das gesamte Buch in einem Blogbeitrag vor zustellen,  gehe ich kurz auf einzelne Kapitel innerhalb der nächsten Blogbeiträge ein.

Los geht’s mit einem Paradebeispiel für interne Vernetzung: Entwicklung von Digitalkompetenzen und Führungskultur im Zeitalter der Digitalen (R)Evolution- Darstellung am Beispiel Continental von Harald Schirmer

600-800 Mitarbeiter machten sich auf den Weg, um eine stabiles Netzwerk aufzubauen, Kollegen zu unterstützen und Unternehmen den Weg zu einer lernenden Organisation zu ebnen.

KAP16 -TwitterbildToll wenn ein Unternehmen sich klar für diesen Weg entschieden hat. Eine offizielle und offene Ausrichtung die auf vielen Schultern (Corporate Communication, Knowledge Management, Human Ressource, BR und die IT Abteilung) und Kompetenzen verteilt ist. Damit sind die Rahmenbedingungen und  gewollte Voraussetzungen geschaffen.

Kein IT Projekt! Kein Guerilla Krieg! Kein U-Boot Projekt!

Ein Paradebeispiel ist das Guide Konzept von Continental, mit der Zielsetzung zur Verbesserung der weltweiten Kommunikation und Zusammenarbeit. Ein Freiwilligenprogramm, was motivierte Mitarbeiter die als Lotsen mit Leidenschaft ihre Kollegen in das moderne Netzwerken begleiten. Onboarding 2.0🙂

Natürlich ist eine moderne Technologie dafür erforderlich, wie sonst sollte man auch über 200.000 Mitarbeiter vernetzen. Dennoch ist es kein IT Projekt. Der Mitarbeiter wird dabei als kritischer Erfolgsfaktor gesehen. Also gute Voraussetzungen für eine „Lernende Organisation“.

Folgende Infos zum Guidekonzept,  was vom Autor Harald Schirmer in Kapitel 16 umfassend beschrieben wird.

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Quelle: Slideshare Vortrag Harald Schirmer

Wichtige Key Fact’s:

  • Ein Social Media Projekt
  • Kein IT Projekt mit Rollout eines Tools, sondern eine Vision unter dem Motto „Wir verändern die Welt“
  • 2012 Startveranstaltung für ein internationales Guide Netzwerk –  Worldwide Kick-Off in Hamburg [Video]
  • An jedem Standort ein GUIDE mit max. 200 Personen
  • Über 800 GUIDES wurden ausgebildet
  • Einkalkulieren von 10% der Arbeitszeit
  • Geforderte Guide Skills: Motivation, Neugierde und Englisch-Kenntnisse
  • Regelmäßiger Austausch via Telefonkonferenz
  • Vermittlung von Continental Kernwerten, wie Vertrauen, Freiheit, Verbundenheit und Gewinnermentalität
  • Unterstützung der Mitarbeiter beim Einstieg in Business Networking
  • Change Agents die die Kulturentwicklung vorleben und fördern

Das Guidekonzept  hat einen hohen Entwicklungsreifegrad und zielt auf  die Mitarbeitermotivation, sowie auf eine geschickte Vernetzung die auf Freiwilligkeit basiert ab.

Als Ergänzung kann ich folgenden Podcast sehr empfehlen – Hört da bitte mal rein. Es lohnt sich!! http://neuwaerts.fm/ (Harald Schirmer im Interview und erläutert das Guidekonzept)

Das interne Netzwerk der Continental bietet  eine gute Voraussetzung für zukünftige und schnelllebige Herausforderungen. Also freie Bahn für Potenzialentfaltung. Mit starren Hierarchien werden zukünftige Lösungen nicht mehr zu meistern sein.

So ein Guidekonzept kann auch bei kleineren Unternehmen funktionieren. Viele kennen das Prinzip des Key- oder Power Users vielleicht. Da werden Mitarbeiter ausgesucht die als Ansprechpartner für diverse Fachabteilungen das Sprachrohr bilden. Z.B. bei Störungen, Anfragen oder auch als verlängerter Arm der IT was Tests oder die Unterstützung von Anwender Trainings betrifft. Hier könnten Unternehmen das Thema genauer analysieren und mögliche Ansatzpunkte erarbeiten.

Ein gutes Beispiel bietet Bosch mit dem Projekt Next Generation Workplace. „Mitarbeiter arbeiten kollaborativ„. Dazu ein Blogbeitrag mit ergänzenden Hinweisen [Klick]

Neben der Förderung der Zusammenarbeit und der Verbesserung der Kommunikation, wird schnell klar welcher Wissensschatz, durch eine bessere Vernetzung der Mitarbeiter, dadurch gehoben werden kann. Moderierte Themen Gruppen sind dabei ein Beispiel, wo Experten sich in einer virtuellen Arbeitsgruppe standort- und bereichsübergreifend austauschen können.Probleme werden gemeinsam gelöst.

Das interne Know How samt Experten wird plötzlich sichtbar. Foren oder Themengruppen als Klassiker sind dafür hervorragende Beispiele.  Siehe auch das MVP Programm von Microsoft. Experten stehen im Zeichen von Ruhm und Ehre für diverse Microsoft Produkte in den Foren zur Verfügung. Einige Unternehmen nutzen bereits diese Möglichkeiten um Kundenfeedback direkt und frühzeitig in die Produktentwicklung zu integrieren. Z.B. Lego stellt Produkte basierend von Community Abstimmungen her. Im Service Bereich geht da noch viel mehr, insbesondere mit Community Support Modellen.

Es wird wohl noch eine Weile dauern bis Unternehmen erkennen, welches Potenzial hinter einer internen und effizienten Vernetzung steckt. Einige Unternehmen haben das erkannt und sind bereits auf dem Weg🙂

Aber all das bedingt eine offene Führungskultur mit hohem Einfühlungsvermögen. Dazu eine treffende Aussage von Harald Schirmer – „Manager führen disziplinarisch, Leader haben Follower“.

#Silos aus – und #Vernetzung an

P.S. Natürlich enthält das Buch „Digital Leadership – Erfolgreiches Führen in Zeiten der Digital Economy“ weitere interessante Themen. Einen ersten Überblick gibt es via books.google.de – [Klick]

Weitere Blogbeiträge in diesem Kontext:

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Auf zur BARSession – Die #Socialmedia Konferenz im Pott

Wer seinen Akku rund um das Thema Social Media aufladen will, der findet am 11.04.16 auf der BARSession beste Gelegenheit dazu.

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Das mittlerweile etablierte Web 2.0 Event findet, wie immer in Dortmund statt.

Jede #BARsession beleuchtet ein interessantes und modernes Thema, was von einem TOP Speaker vorgestellt wird. Diesmal steht der Social Customer Support bei RWE im Fokus, also wie funktioniert ein  zeitgemäßer Kundensupport unter der Einbindung von sozialen Medien.  Dabei kommt Anja Kaluzynski – Teamleiterin des Customer Service Teams von RWE hilft, als Top Speaker zu Wort.

Hier kann man sicherlich viele Impulse und Tipps erwarten und gespannt auf einen interessanten Vortrag sein🙂

Das Thema Customer Service begleitet mich gefühlt schon Ewigkeiten, wozu ich auch den einen oder anderen Blogbeitrag bereits geschrieben habe. Z.B. die Erfahrung mit dem #Apple SupportBest Practice – Die Verzahnung der Online mit der Offline Welt #Apple’s digitaler Staffelstab im Kundenservice“.

Insbesondere bin ich aber ein Fan von Zappos, die den Baustein Customer Service eigentlich schon in ihrer Unternehmens-DNA verinnerlicht haben.

Make Customer Service a priority for the whole company,
not just a department. 
Tony Hsieh (Zappos, CEO)

Dazu folgender Bloghinweis: Customer Service ist eine Sache des Unternehmens und nicht nur einer Abteilung.

Ein weiterer interessanter Beitrag: Was Kunden wirklich wollen – Studie Customer Self-Service. Themen, wie Customer Journey oder Touchpoint waren auch in diesem Blogbeitrag von 2014 schon ein interessanter Aspekt.

Es wundert mich doch allerdings sehr, dass das Thema Kundenorientierung immer wieder neu erfunden werden muss.

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Echt schlimm, was da an vielen Eurolingen in teuren Kundenorientierungskampagnen investiert und als Top Neuigkeit verkauft wird. Beeindruckende Ahnungslosigkeit mit durchdringenden RE-Tweet Effekten auf Basis von Buzzword Bingo.

Die Online Welt entfernt sich durch diese Art von „Superexpertisen“ immer weiter von der Realität. „Hallo Bitkom Studie und FAX“ (Siehe Grafik).Leicht erhaben werden Tweets im Dauertakt herausgehauen und sich über das Neandertal amüsiert. Erschreckend dabei ist nur die beidseitige Ignoranz, der Unwissenden und selbsternannten Scheinexperten.

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Seit Ewigkeiten ist das Thema Kundenorientierung ein klassischer Baustein jeder guten Verkäufer Ausbildung. Jetzt kommt halt noch die moderne Technologie dazu, die die Möglichkeiten einfach schafft den Kunden noch viel näher zu kommen.

Kommunikation2Die sozialen Medien bringen die Menschen auf einer kommunikativen Ebene zusammen und schaffen so die entsprechenden Voraussetzungen.

Eine klugeOnline & Offline Strategie ist einfach Mangelware. Die ganzen klugen Ratschläge im Twitterversum, auf Blogs und Co. sind nichts Wert, solange die Unternehmen die noch Aufholbedarf haben nicht ordentlich aus der Offline Welt abgeholt werden. Denn die Offliner werden die guten oder schlechten Empfehlungen nicht lesen. Also welche Kunden sind dann eigentlich immer gemeint?

Unternehmen die die Basics wie z.B. im #CluetrainManifesto treffend beschrieben nicht beherzigen, werden nach und nach abgestraft. Man, da gibt es schon ein Lösungsbuch bzw. eine Orientierungshilfe, was dann doch lieber ignoriert wird😦

Dann wenigstens mal ein Event aufsuchen und sich über #Bestpractice Themen, die der Realität entsprechen austauschen.

BARSession heisst aber nicht nur die Vorstellung von spannenden Themen, sondern vielmehr um das Netzwerken interessierten Teilnehmern in einer offenen Atmosphäre.

Die Kommunikation und der gemeinsame Austausch über moderne Themen stehen ganz klar im Fokus. Wohl dem, der noch eine Karte für das Web-Event im Pott ergattern kann;)

Hier geht es zur Anmeldung via Xing

#Silos aus – und #Vernetzung an

 

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Best Practice – Die Verzahnung der Online mit der Offline Welt #Apple’s digitaler Staffelstab im Kundenservice

Aus der Reihe „Best Practice“, wird über die gute Erfahrung mit dem Apple Support geschrieben. Dabei versteht Apple es einfach den digitalen Staffelstab von der Online-  an die Offlinewelt zu übergeben.

Dadurch bleibt in keinster weise der Servicegedanke auf der Strecke, sondern Apple nutzt die Möglichkeiten mit einem zielgerichteten Serviceerlebnis seine Kunden zu begeistern.

Das spricht sich im Internet schnell rum und bestätigt auch das Top Ranking in der Beliebtheitsskala (Blogbeitrag). Genau der richtige Weg, womit damals schon kluge Händler und die gute Tante Emma ihr Geld nachhaltig mit verdienten. Eine gute Reputation.

GeniusDiese kontinuierliche und ausgeprägte Servicestrategie von Apple, enthält alles was ein Kundenherz begehrt. Und zwar die Möglichkeit nicht allein im Regen zu stehen, wenn das Produkt oder der Service mal versagt.
Apple versteht es einfach, die Online- und Offline Welt intelligent zu verzahnen.

Hier kommt die Story of success.

  1. Help mein Apple iPhone ist ins Wasser gefallen.
  2. OK, kontaktieren wir doch mal den Apple Support. (Achtung Schlaraffenland, die kundenorientierte Medienorchestrierung beginnt)
  3. Online FAQ Check – Yep. War nicht der einzige Dös…ähm…
  4. Nutzen, wir doch mal den Chatkanal. Jemand vom Support meldet sich schnell und freundlich (Das stellt sich später tatsächlich als Standard heraus!).Es geht also weiter mit Profis die mich begleiten und gemeinsam Lösungsvorschläge mit mir besprechen.  Ein Besuch im Apple Store erweist sich als die beste Lösung.
  5. Nach einer zielführenden Online Servicenavigation, wird der Weg in die Offline Welt besprochen.
    Apple Support: „Und hier bekommst Du die Fallnummer XY, die Du angegeben kannst, sodass die Informationen nicht nochmals alle erhoben werden müssen. Du kannst einen passenden Termin im Store via App oder Telefon vereinbaren. “ Cool! Hier spielt das Medienorchester aber eine feine Symphonie😉
  6. Eigenen Terminplan. Check.
  7. Anruf bei Apple (Keine lange Wartezeit und ebenfalls freundlich).Zack. Termin vereinbart und als Bestätigung via Email erhalten. Natürlich geht das auch Online. Hier zum Beispiel Apple Support
  8. Dann ging es in zum Apple Shop und die professionelle Servicenavigation in der Offline Welt (Hallo Einzelhandel) nahm ihren Verlauf. Ja da wird man in der Geniusbar termingetreu und freundlich erwartet und trifft auf informiertes mit iPad ausgestattetes Personal. Die Online überreichte Fallnummer dient dann, als „Digitaler Staffelstab“ in die Offline Welt und spart vieles an bereits bekannten Erklärungen.

    happyORnot

  9. Der Fall ist geklärt. Mit einigen Euros weniger aber einem zufriedenen Serviceerlebnis verlasse ich den Applestore.

    Customer Journey oder andere Marketing Attitüden muss Apple nicht nutzen. Die MACHEN einfach!

Alles eigentlich keine Zauberei. Warum schreibe ich einen Blogbeitrag dazu? Weil guter Service einfach Mangelware ist, deswegen sollte von guten Serviceerlebnissen einfach berichtet werden. Schlechten Service in jeglicher Ausprägung gibt es genug.

Man könnte jetzt sagen, ist doch klar Apple ist eine sogenannte “ Lovebrand“. Aber grundlegende Bausteine, wie Freundlichkeit und Co. haben doch erst einmal nix mit einer Marke zu tun. D.h. ja nicht, dass erst mit Apple ein guter Service erfunden wurde😉

Was (Un)Freundlichkeit ausmachen kann.

Kurzes Rechenbeispiel:  Wenn ich vorher bei meinem Einzelhändler für ca. 50 Euro in der Woche eingekauft habe. Dann hat das über das Jahr gesehen ca. 2400 Euro ausgemacht. Da aber Freundlichkeit fühlbar nicht wichtig in der Geschäftsstrategie ist, wird das auch nicht mehr weiter finanziert! Also ein neuer Händler muss her!

Die Alternative ist meistens nur ein Mausklick entfernt.

Ich suchte einfach einen neuen Geschäftspartner. Für mich kaum ein Umstand da die Alternative sehr groß und manchmal nur ein Mausklick entfernt ist!

Auch andere Kunden sind nicht zu frieden(Mind. 10 Kunden wiedererkannt) und diese trifft man ebenfalls beim neuen Händler. Man tauscht sich aus! Schnell mal rechnen, 10*2400 und zack 24.000 Euro im Jahr weniger.

Ich befürchte diese Art von Unternehmen merken das nicht mal, sondern wundern sich irgendwann, dass sie aufgeben müssen. Ach ja und dann ist natürlich die Digitalisierung schuld!

Ziel– Instagram webviewer

 

Was können Unternehmen tun?

 

Bevor sich endlich einige auf dem Weg der Digitalisierung machen, sollten grundlegende Rahmenbedingungen im Sinne des Kunden geschaffen werden!

Mit WOW Erlebnissen und ein durchgängiges Servicekonzept die Kunden beeindrucken.
Stellt euch die Frage, warum sollte ein Kunden sich die Mühe machen ins Ladenlokal zu kommen?

Beispiel Klamottenkauf: Warum soll ich auf Wühltischen (Da spreche ich nicht von Billigläden) mich durchkämpfen und nicht via Online zielführend meine Kleidung bestellen?
Warum sollte ich mich für Fragen verteidigen und Rücksicht auf genervtes Personal
nehmen? Ne, NULL Bock auf NIX. (Nix, im Sinne von kein Serviceverständnis!)

TouchpointSchafft lokale Erlebnisse und verknüpft diese mit der digitalen Welt, sodass die Kunden ihr liebstes Spielzeug „Das Smartphone“ einsetzen können😉  Na klar kostet das Geld. Rabatte und schlechte Reputation nicht?

Und nicht gleich jedem Hype mitmachen und den Laden aus der Fußgängerzone in ein Konsumtempel verschieben, in der Hoffnung das es besser wird. Im Gegenteil, meistens wird der Kostendruck (z.B. die Konsumtempelmiete) bei gleichbleibender Ideenlosigkeit nur höher.

Beeindruckt den Kunden und er spricht darüber. Das war im Übrigen schon immer ein Erfolgsmodell von vielen guten Einzelhändlern die größten Wert auf Fachkompetenz und Kundenverständnis legten. Beziehung aufbauen und pflegen.

Das ist auch das Credo von Zappos, denn die Kunden übernehmen das Marketing;)Buch-delivery

Zappos Forget Advertising – Let Customers Spread the Word

75 % der Zappos Aufträge sind von Stammkunden! Fokus ist der Kundenservice und Empfehlungen. Hier geht es zum Blogbeitrag Was Kunden wirklich wollen.

Back to the Basics könnte man auch sagen. Allerdings ist die Onlinewelt nicht mehr wegzudenken, sondern in jeglicher Service Strategie mit einzubinden.

Viel Erfolg im Jahr 2016. Und nicht vergessen #Silos aus und #Vernetzung an🙂

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Aktuelle Studie zur Enterprise 2.0 Entwicklung – Schwachpunkt Strategie

Enterprise 2.0 sorgt mit modernen Methoden in vielerlei Hinsicht für eine zukunftsfähige Stabilisierung in den Unternehmen. Das basiert auf einen ganzheitlichen und langangelegten Ansatz mit dem Fokus „Mensch“. Denn es geht in erster Linie um eine Veränderung der Arbeitsorganisation die starken Einfluss auf die Unternehmenskultur hat.

Allerdings hängt das Damokles Schwert der Digitalisierung längst über viele Unternehmen. Diesen Druck beantworten einige Unternehmen mit taktischen Re-Organisation‘s Aktivitäten, ungefähr so als wenn im Boot Löcher sind und jeder Mitarbeiter einen Eimer erhält um das Wasser heraus zu schöpfen.

DSchacha ist keine Zeit für langfristige Konzepte oder Strategien. Tja, aber eben das ist für eine erfolgreiche Enterprise 2.0 Umsetzung erforderlich. Zeit! By the way „Keine Zeit ist immer“. Und ein Verharren in traditionellen Strukturen hält nur, solange die Portokasse diesen Zustand noch deckeln kann.

Das Enterprise 2.0 weit über die Technologie hinaus geht, wird in folgender Studie ebenfalls verdeutlicht. Nichtsdestotrotz ist ein cleverer Einsatz moderner Technologien wichtig, um die Veränderung der Arbeitswelt intelligent zu unterstützen.

Im Folgenden sind einige interessante Informationen der Enterprise 2.0 Studie zu entnehmen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Prof.Dr.Thorsten Petry für die Bereitstellung dieser aktuellen Studie.

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Viele Bausteine von Enterprise 2.0 sind nicht neu, sodass viele Unternehmen aus den vollen schöpfen könnten. Ein Kernelement sind die Menschen in den Unternehmen, die die Kultur prägen und letztlich den Erfolg und Misserfolg von Enterprise 2.0 Vorhaben bestimmen.

Insbesondere zukünftige Generationen erwarten ein Enterprise 2.0 Umfeld.
Dazu ein  Beitrag von Doubleyuu: Digital LeadershipFührung der jungen Generation Z

Startup’s nutzen gleich den Vorteil moderner Technologien und einige sind zumindest auf diesem Gebiet den traditionellen Unternehmen viele Schritte voraus. Ob die Unternehmenskultur tatsächlich eines Enterprise 2.0 würdig ist, müssen die energiegeladenen Business Flitzer erst noch beweisen.

Einfach mal MACHEN lt. die Devise, da wird Facebook, Whatsapp, GoogleDocs etc. mit einer Selbstverständlichkeit unternehmensweit genutzt und nicht lange über die Toolfrage diskutiert. In größeren Unternehmen gleicht die Toolfrage schon mal einem Bandenkrieg und raubt Zeit die ja eigentlich nicht da ist😉

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heldAchtung Lieblingsthema Tools🙂

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Wer jetzt glaubt einfach mal Sharepoint zu installieren und hoffen, dass alles ohne Gesamtstrategie und nur im Rahmen eines IT Rollouts klappt, der irrt. Denn die bloße Installation von Software bringt nix und das wurde mindestens schon mehr als 1000-mal bewiesen…

Nicht nur die IT Abteilung, sondern auch HR (Personal), BR, Sicherheit etc.. sind Teil des Orchester’s (Stakeholder Management auf allen Ebenen ist angesagt).

 Technologie spielt natürlich eine wesentliche Rolle, was im Übrigen schon immer so war (Hallo Digitalisierung). Nur der Mensch muss das auch verstehen und das braucht eine vernünftige Erklärung und Nachhaltigkeit. Jegliche Deckmantel Aktion, wird allerdings durch Nichtnutzung und Bekanntmachung in den Sozialen Medien abgestraft.

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„Verbesserungs Management findet in Echtzeit statt“.

Hier heißt es ganz klar entdecke die Möglichkeiten und keine Angst vor Neuem.  Die Reise von Enterprise 2.0 führt zu einer lernenden Organisation die Fehler erlaubt, welche allerdings kein Allheilmittel für bereits krankende Unternehmen ist.

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„Als Unternehmen muss man sich immer mit Risiken beschäftigen, die es gilt abzuwägen.“

Datensicherheit ist ein wichtiges Thema, was aber nicht einseitig, je nach Unternehmensabteilungshoheit, geführt werden darf. Die Lösung für Probleme mit der Datensichert alleine der IT Abteilung zu überlassen, wird ebenfalls scheitern.
Stichwort: Schatten IT. Hier ist ein unternehmensweites Vorgehen, mit verschiedenen Abteilungen und Aufklärungskampagnen  gefordert.

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Die bloße Leidenschaft von motivierten Change Agents und die Durchführung von Bottom Up Pilotprojekten, ohne eine öffentliche Top Down Rückendeckung reicht nicht aus.

Wenn Enterprise 2.0 von Top Down gewollt und unterstützt wird, dann ist es einfacher eine Initialisierungsmethode zu finden. Das Thema Stakeholder Management auf allen Ebenen, sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden.

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Die Herausforderungen gehen schon lange über die alleinige IT- und Marketing Abteilungskompetenz hinaus.  Insbesondere dann, wenn IT Abteilungen noch als Verwalter im Old School Modus unterwegs sind und technologische Entwicklungen sich vom Anwender erzählen und erklären lassen müssen.

Auch proaktive IT Abteilungen als Gestalter, werden es ohne zielführende Kooperationen im Unternehmen schwer haben. Enterprise 2.0 bedeutet einen arbeitsorganisatorischen und kulturellen Wandel, d.h. die Menschen in ihren Arbeitsprozessen sind in erster Linie betroffen.
Und was liegt da näher, dass die Mitarbeit bzw. die Steuerungshoheit einer Enterprise 2.0 Strategie von der Personalabteilung übernommen wird. Stichwort: Change Management. Hier kann sich dann eine proaktive HR deutlich von gewöhnlichen Personalfassaden mit dem Ziel eines Sensenmanns entsprechend distanzieren.

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Die Studie wird freundlicherweise auf der Webseite von Feelgood at Work als Download zur Verfügung gestellt.

In diesem Zusammenhang sind folgende Beiträge zu empfehlen:

Nach dem Motto „Think Big start small“ können gezielt Elemente, eingebettet in einer Strategie,  aus dem Enterprise 2.0 Werkzeugkoffer eingesetzt werden. Alleine das Thema Innovation bietet dabei sehr viel  an Entwicklungspotential.

Was spricht eigentlich dagegen, dass alle Mitarbeiter vernetzt sind und sich hierarchiefrei austauschen können?“

#Silos aus und #Vernetzung an

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Enterprise 2.0 mit einer Strategie zu einer olympiareifen Organisation

Dieser Beitrag erschien ähnlich zuerst auf  „Zyncro – Das Enterprise 2.0 Blog“ und hat an Aktualität nichts verloren.

Im Gegenteil, es fehlt immer noch eine ganzheitliche Strategie. Um die notwendige Unternehmensstabilität für zukünftige Herausforderungen auch im Rahmen der Digitalisierung zu meistern, reichen nur punktuelle Lösungen einfach nicht aus.

Visionen und Ziele setzen,  ist ein wesentliches Merkmal von SpitzensportlerInnen  die e20_enterprise20an einer Olympiade teilnehmen. Die SportlerInnen sehen schon im Vorfeld, wie sie auf das Podest steigen und eine der begehrten Medaillen erhalten, um den jubelnden Zuschauern im Stadion zu winken.

Die Ziele sind visualisiert, die Leidenschaft bzw. das Feuer ist entfacht und mit einer ordentlichen Portion an Motivation kann der Weg in Richtung Siegespodest beschritten werden.

Visionen, Ziele, kontinuierliche Verbesserung, Nachhaltigkeit und Durchhaltevermögen, sind ebenfalls Disziplinen die nicht nur zum Erfolg bei der Olympiade führen, sondern auch bei Enterprise 2.0 Vorhaben.

Eine strukturierte Methode mit den genannten Elementen, die die kontinuierliche Verbesserung im Fokus hat, beschreibt das Continual Service Improvement (CSI) Modell. Diese Vorgehensweise leitet Handlungsschritte aus dem PLAN-DO-CHECK-ACT Cycle von Deming ab und ist auch ein Schwerpunkt in der IT Service Management Welt.

Trifft auch mein Blog Slogan „Social Media meets IT Service Management“.

Kontinuität und Nachhaltigkeit prägt dieses Modell, was sicherlich bei Enterprise 2.0 Unternehmensausrichtungen ebenso eine wesentliche Rolle spielt.

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Grafik  des CSI Modell (Quelle OGC Literatur) ebenso verwendbar für Enterprise 2.0 und Co.

Die einzelnen Aspekte, sollten natürlich genau im Zusammenhang mit den individuellen Unternehmensanforderungen betrachtet werden.

Phase 1- Was ist die Vision ?
Sind die Visionen klar definiert, dann ist auch bekannt wo die Reise hingehen soll. Klingt einfach, ist es aber leider nicht immer, denn Visionen sind erst einmal nicht so wirklich greifbar.
Visionen müssen klar und mit Leidenschaft an die Zielgruppen kommuniziert werden. Hier zählt auch das Thema nachhaltige Kommunikation, also nicht eine E-Mail an alle und gut ist.
Change Management spielt dabei einen zentralen Punkt zur zielgericheten Begleitung der Veränderung.

Der Olympiateilnehmer sieht sich in der Phase schon auf dem Treppchen und ist entsprechend motiviert🙂

Phase 2 – Wo stehen wir? Zeit für die Inventur!

Ein wesentlicher Aspekt, da dieser die Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte enthält! Die Bestandsaufnahme um den Ist Zustand zu ermitteln, was sehr viel mit Hausaufgaben zu tun hat. Das wird ZEIT in Anspruch nehmen aber es zahlt sich aus. Nur so können auch Messwerte zu Grunde gelegt werden, um eine Verbesserung herbeizuführen.

Der Olympiateilnehmer wird seine Zeiten stetig vergleichen und am Anfang vielleicht feststellen, dass noch Verbesserungen erforderlich sind, um überhaupt an der Olympiade teilnehmen zu können.


Eine SWOT Analyse zur Analyse der derzeitigen Situation, kann dabei gut zum Einsatz kommen.
 Weitere Info’s zur SWOT Analyse ist auf Wikipedia hier zu finden.

Phase 3- Wo wollen wir hin?

Super wichtig! Konkrete Ziele setzen. Nur Standard Kennzahlen zu ROI oder Kostensenkung definieren, werden die Mitarbeiter nicht motivieren.

Erreichbare Ziele setzen (SMART),ausgerichtet an der Vision und an die Zielgruppen klar und deutlich kommunizieren. Gerade bei Unternehmen die dezentral organisiert sind, kann eine gute Vernetzung helfen.
Die Vorstellung einer Roadmap, d.h. aufzeigen wo die Reise hingehen soll und welcher Zeitraum veranschlagt wird ist als Strategievorgabe für alle Mitarbeiter wichtig.
Mitarbeiter sollten sich fragen können ob das was sie gerade tun auch dem übergeordneten Ziel entspricht.
Das kostet Ausdauer und viel Kraft aber es wird sich lohnen. 

Der Olympiateilnehmer, setzt sich ebenfalls Etappenziele und verliert nie dabei die Vision aus den Augen.

Phase 4 – Wie kommen wir dorthin?

Die richtigen Maßnahmen und Aktivitäten ausgerichtet an den Unternehmenszielen definieren. Rollen und Verantwortlichkeiten sollten in dieser Phase festgelegt werden. Hier spielt auch die Kreativität eine wesentliche Rolle um Aktivitäten gezielt durchführen zu können. Viele Methoden der Vergangenheit werden nicht funktionieren.

Der Olympiateilnehmer wird hier seine Trainings Abläufe abstimmen.

Phase 5 – Ziel erreicht? Es ist Zeit für eine Überprüfung ob der Kurs stimmt.

Das Überprüfen durch Messungen z.B. IST mit Sollwerten vergleichen. Was natürlich nicht immer einfach ist. Verschiedene Kennzahlen müssen zusammen einen Sinn ergeben, z.B. wie ist die Teilnahme /Aktivität / Interaktion im Social Intranet, Blog- oder WIKI etc. im Vergleich zu Monat x gestiegen / gesunken? Hinzu kommt natürlich das Thema Mitarbeiter Motivation und Co.

Da haben es die SportlerInnen etwas einfacher, wenn es darum geht Kennzahlen zu vergleichen.

Phase 6 – Wie erhalten wir die Dynamik?

Das Level halten und kontinuierlich verbessern um das große Ziel zu erreichen. Das bedingt einiges, wie Durchhaltevermögen, Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, Multiplikatoren weiter ausbilden und motivieren, sowie vieles mehr.

Alle Beteiligten, meint Stakeholder Mangement auf allen Ebenen. Also Kommunikation, Kommunikation und nochmals Kommunikation!

Klingt nicht gerade nach einem Leitfaden für einer Revolution oder? Vielmehr nach einem strukturiertem Ansatz der eine mögliche stabile Evolution unterstützt. Was nicht heissen soll, dass gewissse revoltutionäre Taktiken keinen Sinn machen.

piratesChange Piraten muss es auf jeden Fall geben, um die starren Silos zu durchbrechen und somit die Veränderung voran zu treiben.
Die engagierten Change Agents, benötigen dafür eine öffentliche Top Down Rückendeckung. Das Thema Unternehmenskultur und Change Management stehen dabei im besonderen Zusammenhang, da die Arbeitsorganisation sich verändern wird.
Damit wird klar, dass es nicht nur ein IT Thema ist, sondern auch die Personalabteilung stark herausfordert.

Ergänzend dazu auch der Blogartikel „The Power of Peoplehier.

So be Happy and do the Change🙂

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Aus der Serie #Silos aus und #Vernetzung an – Nutzung zeitgemäßer Tools zur Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit in den Unternehmen gestaltet sich nicht immer als einfach. So sind es oft die geografischen Herausforderungen die gemeistertindianer werden müssen. OK es gibt Telefon und Email.
Aber genau diese traditionellen Möglichkeiten der Kommunikation, sind wie die der Informationsaustausch über Rauchzeichen bei den Indianern, einfach nicht mehr zeitgemäß.

Eine sinnvolle Gestaltung der Zusammenarbeit durch einen ebenfalls sinnvollen und von Mitarbeitern akzeptierten Toolmix ist anzustreben. Die Möglichkeit Mitarbeiter in virtuellen Teams miteinander zu vernetzen, gibt es ja schon sehr lange.
Und dennoch tun sich einige Unternehmen allerdings damit sehr schwer den Fokus auf eine zeitgemäße Kommunikationsstruktur zu setzen.
Es wird lieber an bestehenden Steinzeitritualen festgehalten,  unter dem Motto „..Never Change a (Running) System…“ bzw. die Kosten- oder Unwissenheitsplage hat eine hohe Isolationsdichte erreicht.

Verstehen kann ich das nicht, so gibt es doch sehr gute und recherchierte Informationen, wie z.B. von Studien oder Menschen die sich über bestimmte Themen gerne austauschen. Die sozialen Netzwerke spülen zudem alles hoch, einfach mal mitmachen und zugreifen.
                           Was ist doch Twitter für eine klasse Knowledge Base;)

Genug davon, wer nicht will der hat schon. Ein kleiner Ausflug in die Welt des digitalen Darwinismus kann da nur noch empfohlen werden.

#BestPractice – Ein sehr schönes Vorhaben wurde kürzlich in der CIO über Bosch veröffentlicht. „Mitarbeiter arbeiten kollaborativ“.  Worum es geht, wird trefflich im ersten Absatz von Auto Peter Ilg beschrieben:

„….Wenn Mitarbeiter vernetzt sind, hat jeder die Chance, seinen Beitrag zum Gelingen eines Projektes beizutragen. Kollaboratives Arbeiten, also die Zusammenarbeit über Distanzen, setzt Technik voraus. Nur wenn die akzeptiert wird, machen viele mit. Was auch der Sinn des Teilens von Wissen ist. Bosch wagt das Experiment mit seinem Projekt Next Generation Workplace….“

Hier geht es zum CIO Artikel: Mitarbeiter arbeiten kollaborativ

Und natürlich bedarf es da an modernen Methoden und Techniken, sowie bereits schon in vielen Enterprise 2.0 Veröffentlichungen klar und deutlich beschrieben worden sind. Oder wurde jemals mit einem Fahrrad ein Formel 1 Rennen gewonnen?

Der CIO Artikel gibt den Hinweis auf den Einsatz von Microsoft OneNote zur Nutzung und Teilen von Wissen. 
Wie wertvoll dieses Tool im täglichen Gebrauch und in der Zusammenarbeit ist, kann ich nur bestätigen. Wieviel Tonnen an Papier mittlerweile durch den Einsatz von MS OneNote  gespart wird ist sicherlich nur ein kleiner aber mal erwähnenswerter Nebeneffekt!

Ein wesentlicher Aspekt ist sicherlich die Akzeptanz der Mitarbeiter im Umgang mit dem neuen Tool zu erlangen. Also wo und wie kann das Tool gewisse Painpoints ablösen bzw. die Zusammenarbeit fördern.  Wird der sinnvolle Einsatz erkannt, so kann die Verzahnung mit den Arbeitsprozessen beginnen.
Motto: Erst der Mensch, dann die Technik.

Neben der notwendigen Akzeptanz sind weitere Schritte zur Vorbereitung der Integration von MS OneNote notwendig.

OneNote als digitale Informationsdrehscheibe und persönliche Knowledge Base, bietet außerdem sehr viele Möglichkeiten in der Zusammenarbeit. Insbesondere dann, wenn auf MS Sharepoint aufgesattelt wird, kann MS OneNote die ganze Einsatzvielfalt in der einfachen Zusammenarbeit ausspielen.

Wie in anderen Projekten braucht man Ritter aus Leidenschaft, die das Thema treiben und als Multiplikatoren Überzeugungsarbeit leisten. Neben den Stakeholder und Sponsoren ist es wichtig, dass bei weiteren Schritten in der Nutzung von MS OneNote Wissenslotsen und Redakteure ausgebildet werden.
Der Aufbau und die Weiterentwicklung der OneNote Datenbanken zählt zu den Aufgaben, ebenso wie die Planung von Trainingseinheiten um ein einheitliches Anwendungsniveau zu erzielen.

unwissendeNichts ist schlimmer, wenn die Tools nicht richtig beherrscht werden. Ein internes Marketing zur Unterstützung der Integration und Erstellung von HowTo’s, Quick Guides, Web-Tutorials,  kann dabei sehr hilfreich sein. Und wenn Mitarbeiter und Teams schon MS OneNote einsetzen, dann bitte weitererzählen.

Mittlerweile zählt für mich MS OneNote zu meinen Hauptarbeitswerkzeugen. Neben meiner eigenen Wissensverwaltung über OneNote, arbeite ich mit verschiedenen Kollegen darüber vernetzt zusammen. Bei der Implementierung von OneNote kann folgender Stufenplan umgesetzt werden.

  1. Stufe – Upload your Brain (Der Single Modus) – Weg mit den Post-it’s und der Zettelwirtschaft. Der Aufbau von Knowledge startet jetzt. Entdecke die Möglichkeiten, insbesondere der Mix mit anderen MS Office Anwendungen ist sehr gut. Achja, endlich findet man mal wieder etwas aufgrund der einfachen Suchfunktionalität und weiteren Features. Der Zugriff über App und Co. vereinfacht die Arbeitsweise ungemein und das Thema gute Usability ist nochmals zu untersreichen.
  2. Stufe – Sharing is Caring (Zündung der Collaboration Rakete)Die Vernetzung und Zusammenarbeit der Mitarbeiter beginnt. Der gemeinsame Aufbau und Bearbeitung von Knowledge startet. Aber auch der Aufwand beginnt, sodass eine redaktionelle Betreuung in Erwägung gezogen werden sollte. Teams können nun einfach an einem Dokument zusammen arbeiten und das Thema Transparenz nimmt seinen Verlauf.
    Service Teams, die noch über keine Knowledge Base verfügen, sind schnell in der Lage durch OneNote, Wissen zu zentralisieren und gemeinsam zu Nutzen. Ein Knowledge Base Artikel wird einmal erstellt und X-mal verwendet (Ein Vorteil).
  3. Stufe – Sharepoint (Mixed Emotions) – Bietet viele weitere Möglichkeiten, ebenfalls Knowledge für Kunden zur Verfügung zu stellen. Die Community kann hier mal richtig an Schwung bekommen. Ebenfalls ist die Kombination mit Social PlugIns interessant z.B. im Mix mit Microblogging. Wenn das Thema Kommunikation  zielgerichtet die Wertschätzung erhält, dann bröckeln auch die Silos.

Kein Sharepoint zum Teilen von zentralen Informationen vorhanden? Null problemo. Wer noch seine Zeit in den Wirren von Old-School Filesever Strukturen verbringen muss, der wird dankbar für eine MS OneNote Oberfläche sein. Plötzlich arbeitet man zeitgemäß, obwohl der Unterbau längst eine Museumsreife erlangt hat.

Dateien die auf Netzlaufwerken abgelegt sind, können unproblematisch von jedem berechtigtem Nutzer innerhalb von OneNote geöffnet werden. Verteilte Teams (z.B. Supporteinheiten entlang der Servicekette) können eine OneNote Datenbank gemeinsam nutzen und hervorragend miteinander arbeiten.
Das ersetzt zwar alles keine Sharepoint Lösung bietet aber zum Anfang eine machbare Alternative.

Während manche Unternehmen das Thema, Lizenzen, Opensource und andere Anforderungen noch langatmig klären müssen, so haben einige andere Unternehmen bereits umfangreiche MS Office Pakete im Einsatz. Diese  schlummern auf wirkliches Potenzial namens MS OneNote;)
Wenn das der Fall ist, dann let’s go und einfach mal MACHEN.

Hier werden die Lizenzen nicht ausgeschöpft und möglicherweise durch den Aufbau einer Schatten IT von anderen Abteilungen ausgeglichen. Ebenso ein wesentlicher Aspekt, da sich viele IT  Abteilungen doch kontinuierlich im Sparmodus befinden.

Dabei kann dem Business ein zeitgemäßes Arbeitswerkzeug angeboten werden, so wird aus dem Verwalter doch noch ein Gestalter. Also öffnet mal die Schatztruhe und schaut nach ob da nicht das gewisse ETWAS vorhanden ist;)

Infos zu MS OneNote existierten reichlich. Neben vielen Video Tutorials auf Youtube, gibt es einige Tech-Blogger die sehr gute Beiträge zu MS OneNote schreiben.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Mitarbeiter bei Bosch den Nutzen schnell zu schätzen wissen.

Viel Erfolg dafür🙂

#Silos aus und #Vernetzung an

P.S. Ja es gibt auch andere Hersteller und Lösungen, die aber in diesem Blogbeitrag nicht das Thema sind;)

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DIE Lehre aus Berlin vom Barcamp #Arbeiten40 – oder: Wie gelingt uns Transformation 4.0 optimal?

Ein sehr informatives #RECAP. Vielen Dank.

Netzstrategien für die Wirtschaft

Sehr geehrte Frau Mohn,
sehr geehrter Herr Albrecht, sehr geehrter Herr Professor Dueck,
liebe Frau Riess, lieber Ole, lieber Stefan,
lieber Herr Sattelberger, lieber Herr Bonn, lieber Herr Reichardt,
lieber Gunnar, liebe Anja, liebe Elen, liebe Julia, lieber Jan, lieber Christian,
lieber Stephan, lieber Michael, lieber Jürgen, lieber Frank, lieber Bernhard,
lieber Jörg, lieber Florian,

angesichts der Hochkarätigkeit und Breite des Adressatenkreises habe ich das Wichtigste dieses Beitrags (die Meta-Lehre zur Transformation 4.0 aus Berlin) nachfolgend in kursiver Schrift verdichtet, um ohne großen Zeitbedarf die Kern-Botschaft auszutauschen. Der nicht kursive Rest  besteht dann ergänzend nur noch aus Kommentaren und Fußnoten für echte Liebhaber😉

Vorweg: Berlin war großartig

Das Allerwichtigste vorweg: Berlin war großartig! Wer Ihren eröffnenden Vortrag, Herr Professor Dueck, oder das Abschlusspanel oder auch unsere Session zur digitalen APO in der Sohnschen Flaschenpost an die Zukunft anschaut, ahnt, wie energiegeladen, inspiriert und inspirierend dieser Tag war…

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