Networking in the house – Es muss nicht immer E-Mail sein


Pauschaldiskussionen, wie E-Mail vs. Microblogging  bringen die Unternehmen nicht weiter.
In dieser Debatte sollten die Anwendungsfälle ganz klar im Vordergrund stehen. D.h. wo macht es Sinn, innerhalb der Arbeitsprozesse sinnvolle Methoden zu integrieren und an dieser Stelle veraltete Vorgehensweisen abzulösen bzw. im Umkehrschluss bestehen zulassen. Dazu ist in vielen Fällen die Hinterfragung der bisherigen Arbeitsabläufe wichtig, um Aufschlüsse über die Verschwendung von z.B.Zeit aufzudecken.

Als Ergebnis können viele Möglichkeiten resultieren:
– Wir bleiben bei E-Mail und müssen den Umgang optimieren
– E-Mail hat ausgedient (Meine Lieblingsvariante;)
– Es wird Microblogging genutzt
– Eine Kombination aus E-Mail und Microblogging

Jedes Unternehmen, mit dem Willen einer zeitgemäßen und zukunftsorientierten Veränderung, wird dabei für sich eine individuelle Lösung anstreben.

Ergänzend dazu ein sehr guter Blogbeitrag von Harald Schirmer:  „Ein echter Social Business Trigger“.

Im Dialog mit Kollegen und Mitarbeiter um „Pain Points“ zu finden

Wo ist der Arbeitsaufwand aufgrund von E-Mail Chaos zu hoch und steigert den Frust bei den Mitarbeitern obendrein? Es gilt diese Schmerzen oder auch sogenannte „Pain Points“ abzustellen. Dazu müssen diese aber erst einmal identifiziert und gesammelt werden. Darauf aufbauend können die „Pain Points“ je nach Priorität genauer unter die Lupe betrachtet werden. 

Nur nicht jetzt anfangen das „Immunsystem des Unternehmens“ zu aktivieren.

D.h.„Bleibe vorerst unter dem Radar!“ (Dazu mein Buchtipp: Das Neue und seine Feinde – Gunter Dueck). PlaymobilAlso kein großes TamTam veranstalten um Pain Points zu finden, sondern im kleinen Kreis starten und sich mit Kollegen und Mitarbeitern austauschen. D.h. nicht, dass als Resultat daraus ein Projekt oder andere Vorhaben zur Verbesserung entstehen könnten.Nur an erster Stelle sollte „ Entdecke die Möglichkeiten“ stehen.

Man könnte glatt meinen, es ist das Jahr 1980 und wir sind dabei ein Verbesserungsvorschlagswesen aufzubauen;) Das funktioniert auch nur, im Übrigen basierend auf einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Momentan wohl eher selten…..

Ein Beispiel wo E-Mail an Charme verliert – Stellt euch vor ein neuer Mitarbeiter fängt an.

Der Einstieg ist schon schwer genug und nicht jedes Unternehmen hat einen Feelgood Manager bzw. einen gutdurchdachten Onboarding Prozess. Ok klassisch, es gibt E-Mail. Und diese wird genutzt um an einen E-Mail Verteiler die Info zuschicken, dass ein neuer Mitarbeiter startet. Die Kollegen die unmittelbar den Einstieg durch Mentoring unterstützen, brauchen eigentlich auch keine weitere Information des NEUEN. Denn man lernt sich schnell persönlich kennen. Aber was ist mit Kollegen die vielleicht nicht in der gleichen Abteilung arbeiten? Tja, die werden die Info E-Mail nicht gelesen oder am 2ten Tag bereits, aufgrund weiterer E-Mail Flut nicht mehr sehen und damit vergessen.
Es geht besser😉 Wie? Dazu folgendes Videobeispiel „Networking in the house“.

 

Networking in the house - YouTube

Der Werkzeugkasten Enterprise 2.0 wird dabei geöffnet und aus der breiten Fächerlandschaft wird aus dem Fach “Tools“ – Der Baustein Microblogging genommen.

By the way, es handelt sich dabei nicht um ein Pauschalrezept, sondern soll als
Anregung dienen. Jedes Unternehmen hat seine eigene Kultur!

Zum Thema  Anwendungsfälle mit „Microblogging“ sind folgende 20 Beispiele auf swabr zu finden. Hier entlang.

Interessante Fallstudien im Rahmen von Enterprise 2.0 sind hier zu finden:   www.e20cases.org

 

 

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