Abschied von Flintstone City. Was wir von Schülern lernen können – Projektarbeit mit #WhatsApp


Das WhatsApp bei Kindern und Jugendlichen beliebt ist, zeigt einmal mehr die Bitkom Studie „Kinder und Jugend 3.0„(Downloadlink). Interessierte Unternehmen nutzen natürlich diese Informationen für Ihre Marketingstrategien, andere bleiben lieber in ihrer Komfortzone von Flintstone City.

2014-05-30 10_57_41-www.bitkom.org_files_documents_BITKOM_PK_Kinder_und_Jugend_3_0.pdfUnd was ist eigentlich mit den Schulen? Findet so eine Studie auch den erforderlichen FlintstoneNiederschlag im Unterricht?  Abgesehen von den Schulen die sich mit dem Voranschreiten des digitalen Wandels beschäftigen (Z.B. Nutzung von Schüler-Wiki), lebt der größte Teil dieser Institutionen noch in Flintstone-City.
Die Rahmenle(e)rpläne die offenbar in Stein gemeißelt sind, brauchen dringendst eine zeitgemäße Überarbeitung. Tja und wer soll das machen…CUT…dauert eh viel zu lange.

Die scheinbare Generation „Kopf runter“ nutzt schon unlängst die modernen Techniken und ist wohl besser für die Zukunft gerüstet, als mancher Flintstone Vertreter der noch gerne die 38te Auflage seiner Lieblingsliteratur bestimmter Fächer vermitteln will. Schublade auf, Schublade zu 😉

Unter Schülern wird bereits ganz selbstverständlich auch der Messenger „WhatsApp“ zur Projektkommunikation genutzt.

Ein Beispiel: Was wir von Schülern lernen können – Projektarbeit mit #WhatsApp

Die Themen werden in einer WhatsApp Schüler Community besprochen. Kurzes Brainstorming und los geht’s. Plakate zur Präsentation für den Schulunterricht, werden mal ganz schnell fotografiert und zur Ergänzung und Korrektur zwischen den Schülern via Messenger ausgetauscht. Das Ergebnis wird persönlich in der Schule vorgestellt und diskutiert.

Manche Unternehmen würden sich so ein modernes Arbeiten wünschen.

Also Bestpractice Projekt 2.0 ?

JA aber leider ohne schulisches Coaching. Hier geht es insbesondere um Offenheit, Vertrauen und die Vermeidung der Förderung von Parallelwelten (Zwischen Schulpflicht und wirklichem Leben). Nicht VERMEIDEN und BLOCKIEREN, sondern FÖRDERN und FORDERN. In diesem Zusammenhang eine aktuelle Studie zu „Online Aktivitäten U25“  (Downloadlink)

WhatsApp und Co. zu unsicher?

JA aber es funktioniert einfach und schnell. In der Arbeitswelt läuft der Hase ähnlich, steinzeit.jpgStichwort Schatten IT, Dropbox und Co. erleichtern das Zusammenarbeiten um diverse Flintstone-Prozesse zu umgehen. Sollte aber nicht zum Standard werden.

Umso mehr muss die Nutzung von modernen Techniken, aus der WEB 2.0 Welt, zum Pflichtthema in den Schulen werden. Also frühzeitig eine gute Basis für die Zukunft bilden. Voneinander Lernen muss im Fokus stehen (Gleichberechtigter Dialog!).
Dabei sollte die Nutzung von Web 2.0 Techniken von einem gesunden Menschenverstand, insbesondere was der sichere Umgang betrifft, geprägt sein.

Das Schulsystem 1.0 ist OUT! Die notwendige Veränderung und Vorbereitung auf die Zukunft, stellt alle Verantwortlichen unserer Gesellschaft vor einer großen Aufgabe.
Diese kann nur gemeinsam gelöst werden. Das erfordert allerdings, schneller und informierter auf die Herausforderung des digitalen Wandels zu reagieren.

Los gehts #Silos aus und #Vernetzung an. Die Jugend ist schon längst dabei;)

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